Hilfe und FAQ

Hier findet ihr Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Übersicht

1. Allgemeines
  1. Was macht Azubisteuererklärung?
  2. Erfolgt durch Azubisteuererklärung eine Steuerberatung?
  3. Welche Alternativen zu Azubisteuererklärung gibt es?
  4. Was kostet die Azubisteuererklärung?
2. Unser Steuer-Tool
  1. Wie funktioniert die Azubisteuererklärung?
  2. Lohnt sich die Steuererklärung für mich überhaupt?
  3. Wie viel kann ich durch das Steuer-Tool herausholen?
  4. Kann ich meine Angaben im Steuer-Tool speichern?
  5. Sind meine Daten sicher?
  6. Falsche Angaben gemacht und Erklärung schon abgeschickt?
  7. Wann bekomme ich eine Antwort vom Finanzamt?
  8. Was passiert, wenn ich meine Zugangsdaten verloren habe?
3. Steuererklärung
  1. Was sind Steuern?
  2. Was ist eine Steuererklärung?
  3. Was ist und wo bekomme ich meine Steuer-ID?
  4. Wer muss eine Steuererklärung machen?
  5. Bis wann muss ich eine Steuererklärung abgeben?
  6. Wie lange kann ich Steuererklärungen rückwirkend abgeben?
  7. Was ist ein Verlustvortrag?
  8. Welche Nachweise muss ich beim Finanzamt einreichen?
  9. Welche Pauschalen kann ich vom Finanzamt verlangen?
  10. Was sind Werbungskosten?
  11. Was sind Sonderausgaben?
  12. Was ist der Steuerbescheid?
  13. Wie kann ich gegen einen Steuerbescheid Einspruch einlegen?
  14. Wann bekomme ich meine Steuererstattung?
4. Einkommen & Arbeit
  1. Wie hoch ist der Steuerfreibetrag?
  2. Muss ich BAföG oder Ausbildungskredite versteuern?
  3. Muss ich ein Praktikum versteuern?
  4. Muss ich einen 450-Euro-Job versteuern?
  5. Wie kann ich Fahrten zum Arbeitsplatz absetzen?
5. Wohnen
  1. Was kann ich bei einem Umzug absetzen?
  2. Was ist eine doppelte Haushaltsführung?
  3. Was kann ich bei Miete und Nebenkosten absetzen?
  4. Kann ich Fahrten zwischen Ausbildungs- und Wohnort absetzen?
6. Ausbildung
  1. Soll ich für meine Ausbildung eine Steuererklärung abgeben?
  2. Welche Arbeitsmittel kann ich absetzen?
  3. Wie kann ich Fahrten zur Berufsschule absetzen?

1. Allgemeines

Mit unserer Plattform azubuisteuererklaerung.de sind wir das erste Unternehmen in Deutschland, dass Auszubildenden eine speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Online-Steuererklärung ermöglicht. Wir halten nicht viel von unverständlichen und unübersichtlichen Steuerformularen. Wir wollen das Thema Steuern für junge Menschen so einfach wie möglich aufbereiten. Deshalb haben wir alle offiziellen und für Auszubildende relevanten Steuerformulare in einfache Fragen übersetzt. Anhand dieser Fragen navigiert unser Steuer-Tool die Nutzer schnell und sicher durch ihre Steuererklärung, die abschließend per Mausklick direkt an das Finanzamt gesendet werden kann. Unser Ziel ist, Auszubildenden durch unseren Service eine maximale Erstattung ihrer Ausbildungskosten zu ermöglichen. Wenn der Arbeitgeber Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag oder Kirchensteuer an das Finanzamt abführt, können Auszubildende mit Hilfe unseres Tools diese Abgaben i.d.R. komplett zurückholen.

Nein! Eine Steuerberatung dürfen wir leider nicht geben. Gerne leisten wir aber Hilfestellung bei Fragen zum Umgang mit unserem Steuer-Tool oder bei technischen Problemen. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass eine über unsere Plattform abgegebene Steuererklärung nicht vom Finanzamt akzeptiert wird oder laut Steuerbescheid eine Steuerrückerstattung bzw. ein Verlustvortrag widerrechtlich nicht bewilligt wurden, könnt ihr euch natürlich auch an uns wenden.

Es gibt viele Möglichkeiten, eine Steuererklärung zu erstellen.

Zum einen gibt es Steuerprogramme als CD-ROM zum Kauf. Ein erheblicher Nachteil dieser Programme ist, dass sie in der Regel nur die Steuererklärung für ein bestimmtes Jahr ermöglichen. Willst du für mehrere Jahre eine Steuererklärung machen, musst du also auch mehrere CD-ROMs kaufen.

Dann gibt es noch die staatliche Steuer-Software ELSTER, die auf Basis der Vorjahresdaten prüft, ob deine Einträge aus diesem Jahr plausibel erscheinen. Diese Software ist für Arbeitnehmer gut geeignet, ist aber für ein möglichst breites Publikum konzipiert und daher sehr komplex und umfangreich.

Außerdem gibt es noch viele andere Programme und Online-Anbieter, die dir beim Ausfüllen der Steuer-Formulare helfen können. Allerdings solltest du dich im Voraus genau über die Zuverlässigkeit der Programme informieren und darüber, ob das Finanzamt über diese Programme oder Anbieter erstellte Steuererklärungen akzeptiert.


Bei Azubisteuererklärung handelt es sich um eine Steuer-Software, die speziell für Auszubildende konzipiert ist. Unser Steuer-Tool navigiert dich anhand einfacher Fragen sowie mit vielen Hilfen und Tipps durch deine Steuererklärung und hilft dir, möglichst viele deiner Ausbildungskosten wieder zurückzubekommen.

Durch den Fokus auf die steuerlichen Bedürfnisse und Erfordernisse von Auszubildenden, bleibt der Zeitaufwand, der zur Erstellung deiner Steuererklärung benötigt wird, sehr gering. Da unsere Steuer-Software mit der staatlichen ELSTER-Schnittstelle verbunden ist, wird eine über uns erstellte Steuererklärung von jedem Finanzamt in Deutschland akzeptiert und du kannst deine Steuererklärung direkt per Mausklick an dein Finanzamt senden.

Um uns zu finanzieren und unseren Steuer-Service kontinuierlich weiterentwickeln zu können, erheben wir auf jede erfolgreich mit unserem Tool erstellte Steuererklärung eine Gebühr in Höhe von 29,90 Euro. Über die Gebühr und den Gebühreneinzug wirst du auch direkt im Tool informiert.

Du kannst dich zunächst kostenlos registrieren und alle Daten in unser Tool eintragen, um zu prüfen, ob sich eine Steuererklärung für dich lohnt. Bevor du deine fertige Erklärung ans Finanzamt übermitteln und als PDF herunterladen kannst, musst du dich mit der Gebühr einverstanden erklären.

Der Gebühreneinzug erfolgt mit deinem Einverständnis automatisch per SEPA-Lastschrift. Hierfür musst du uns am Ende deiner Steuererklärung ein SEPA-Mandat erteilen. Mit der Erteilung des SEPA-Mandats erlischt dein Widerrufsrecht.

2. Unser Steuer-Tool

Mit unserem Steuer-Tool kannst du schnell und sicher deine Steuererklärung online erstellen und ans Finanzamt senden, um dir deine Ausbildungskosten und gezahlte Steuern vom Fiskus zurückzuholen.

Nach der Registrierung kannst du sofort mit deiner Steuererklärung beginnen.

Fülle mit vielen Hilfen und Tipps alle notwendigen Felder deiner Steuererklärung aus. Das dauert zwischen 10-20 Minuten. Um es dir so einfach wie möglich zu machen, haben wir alle offiziellen und für dich relevanten Steuerformulare in einfache Fragen übersetzt, die am Ende deiner Steuererklärung durch unser Tool automatisch wieder auf ein offizielles Steuerformular übertragen werden.

Diese Unterlagen helfen dir beim Ausfüllen:

  • Lohnsteuerbescheinigung
  • Belege für typische Kosten wie: Arbeitsmittel, Laptop, Umzug usw.

Die Belege musst du nur auf Anfrage durch das Finanzamt beilegen! Also nur, falls die entsprechenden Kosten aus Sicht des Finanzamtes höher als erwartet/als die Pauschale ausfallen.

Jetzt bist du fast fertig. Du bekommst eine Vorschau deiner Steuererklärung, die du als PDF-Entwurf herunterladen und nochmal alle Daten prüfen und ggf. ändern kannst. Danach wird die Steuererklärung online ans Finanzamt übermittelt.

Zum Abschluss musst du die Steuererklärung ausdrucken, unterschreiben und per Post an das Finanzamt schicken. Nach Eingang der unterschriebenen Steuererklärung wird das Finanzamt deine Erklärung bearbeiten. Nach sechs bis acht Wochen erhältst du in der Regel deinen Steuerbescheid.

Eine Steuererklärung für Auszubildende lohnt sich immer dann, wenn Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag oder Kirchensteuer gezahlt wurden! Die gezahlten Steuern kannst du dir i.d.R. komplett zurückholen.

Wenn du keine Steuern gezahlt hast, kann ggf. ein Verlustvortrag für deine Ausbildungskosten möglich sein.

Mehr Informationen findest du hier.

Das kommt ganz darauf an, welche Ausgaben du für deine Ausbildung leisten musstest. Sobald dein Arbeitgeber Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag oder Kirchensteuer an das Finanzamt abführt, kannst du dir diese Abgaben durch eine Steuererklärung i.d.R. wieder komplett erstatten lassen.

Wenn du noch keine Steuern zahlst, aber hohe Ausgaben zu Ausbildungszwecken hast, z.B. für Fahrten zum Ausbildungsbetrieb oder zur Berufsschule, kannst du u.U. einen sogenannten Verlustvortrag machen und dir eine Art Steuergutschrift für die Zukunft sichern.

Mehr Informationen zu absetzbaren Ausbildungskosten und zum Verlustvortrag findest du hier.

Ja, alle deine Angaben werden automatisch gespeichert. Falls dir bestimmte Nachweise über die Höhe von Kosten oder Einnahmen etc. fehlen, kannst du einfach zum nächsten Schritt deiner Steuererklärung springen und zu einem späteren Zeitpunkt entsprechende Angaben nachtragen. Du kannst natürlich auch alle deine Einträge im letzten Schritt nochmal ändern. Erst wenn du deine Steuererklärung elektronisch an das Finanzamt gesendet hast, sind keine Änderungen mehr möglich.

Bei Steuer- und Finanzangelegenheiten muss die Sicherheit der personenbezogenen Daten oberste Priorität haben. Das gilt für das Finanzamt ebenso wie für Azubisteuererklärung. Deshalb setzen wir auf modernste Sicherheitskonzepte und Sicherheitstechnologien, um unsere Plattform und damit deine Daten bestmöglich vor dem Zugriff Unbefugter zu schützen. So nutzen wir für die Datenspeicherung ausschließlich Hochsicherheitsserver mit Standort in Deutschland. Die Datenübertragung erfolgt verschlüsselt direkt an die ELSTER-Schnittstelle des Finanzamts. Darüber hinaus kommt auf unserer kompletten Plattform die SSL-Verschlüsselung (“https”) zum Einsatz.

Solltest du nach der elektronischen Übermittlung deiner Steuererklärung an das Finanzamt feststellen, dass du fehlerhafte Eingaben gemacht oder wichtige Angaben vergessen hast, dann ist das kein großes Drama.

Solange du deine Steuererklärung noch nicht ausgedruckt und mit deiner Unterschrift ans Finanzamt geschickt hast, wird deine Online-Steuererklärung nicht durch das Finanzamt bearbeitet. Du kannst in diesem Fall deiner Steuererklärung auf Papierform ein Schreiben anhängen, in dem du mit Verweis auf entsprechende Stellen in der Steuererklärung Angaben korrigierst oder ergänzt.

Solltest du eine fehlerhafte oder nicht vollständige Steuererklärung sowohl elektronisch als auch in Papierform bereits an das Finanzamt gesendet haben, dann kannst du innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt des Steuerbescheids Einspruch einlegen und dann deine Steuererklärung einfach nochmal machen.

Sollte dir erst nach Zugang des Steuerbescheids auffallen, dass du steuermindernde Angaben vergessen oder falsch angegeben hast, kannst du ebenfalls innerhalb von 30 Tagen Einspruch gegen den Bescheid einlegen.

Siehe auch “Wie kann ich gegen einen Steuerbescheid Einspruch einlegen?”

Die Rückmeldung seitens des Finanzamts erfolgt in der Regel in sechs bis acht Wochen nach der Übermittlung der elektronischen sowie der unterschriebenen Version deiner Steuererklärung. Dann bekommst du deinen Einkommensteuerbescheid, der Auskunft gibt, wie hoch deine Steuerrückzahlung ist bzw. in welcher Höhe bei dir eine Verlustfeststellung erfolgt ist. Bis dahin kennst du nur die voraussichtliche Rückzahlung bzw. den Verlustvortrag gemäß unseres eingebauten Steuerrechners. Bis das Finanzamt dir nach Eingang des Steuerbescheids dein Geld schließlich überweist, kann es noch einmal bis zu fünf Werktagen dauern.

Solltest du dein Account-Passwort für Azubisteuererklärung vergessen haben, kannst du dieses problemlos zurücksetzen. Wir senden dir in diesem Fall per E-Mail einen Link, über den du ein neues Passwort eingeben kannst.

3. Steuererklärung

Der Ursprung der Steuern reicht in die Anfänge menschlichen Zusammenlebens zurück. Wo gemeinschaftliche Bedürfnisse erwachsen, sind Mittel zu ihrer Befriedigung erforderlich. Dazu gehörten von alters her ein „Beisteuern“ der Gemeinschaftsmitglieder in Form von Abgaben und Dienstleistungen. Solche Leistungen waren zunächst freiwilliger, genossenschaftlicher Art, nahmen dann mehr und mehr den Charakter einer traditionellen Verpflichtung an, bis sie schließlich in rechtlich geforderte Abgaben mit Zwangscharakter verwandelt wurden.

Inzwischen hat sich „Vater Staat“ eine ganze Menge dieser Abgaben einfallen lassen. Zurzeit gibt es 37 verschiedene Steuern in Deutschland. Damit hat der Staat in 2014 rund 643,6 Milliarden Euro eingenommen. Am einträglichsten sind die Lohnsteuer, Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer) und die Mineralölsteuer.

Einkommensteuer

Für Auszubildende ist vor allem die Einkommensteuer relevant. Wer sich für die Absetzung der Ausbildungskosten Zeit nimmt, der vermeidet, unnötig viele Abgaben an den Staat leisten zu müssen. Die Einkommensteuer ist die Haupteinnahmequelle des Staates. Sie ist eine Personensteuer, die nach dem Einkommen des Einzelnen bemessen wird. Die Erhebung erfolgt entweder durch Abgabe einer Steuererklärung durch den Steuerzahler oder durch den unmittelbaren Steuerabzug vom Lohn.

Die jährliche Steuererklärung ist eine Abrechnung mit dem Finanzamt. Dabei gibst du einerseits deine steuerpflichtigen Einnahmen an und andererseits auch diejenigen Ausgaben, die deine Steuerlast mindern. So kann das Finanzamt errechnen, wie viele Steuern wirklich für das Jahr angefallen sind und vergleicht diese mit den Steuern, die du schon gezahlt hast. Am Ende bekommst du vom Finanzamt einen Steuerbescheid zugeschickt, in dem steht, ob alles genau aufgeht, du noch Steuern nachzahlen musst, oder du Geld zurückbekommst, da du zu viel im Voraus gezahlt hast.

Wenn du noch keine Steuern zahlst, aber Ausgaben für Ausbildung etc. hattest, stellt das Finanzamt automatisch einen Verlust fest. Dieses Modell nennt sich Verlustvortrag und sichert dir eine Art “Steuergutschrift” für das Berufsleben. Sobald du einen Job beginnst und Steuern zahlen musst, werden deine Ausgaben während der Ausbildungszeit mit den von dir gezahlten Steuern verrechnet und du bekommst eine Steuererstattung.

Die Einkommensteuererklärung wird in Anlagen aufgeteilt. Jede Anlage steht für eine Einkunftsart oder für einen speziellen Aufwand, der im Rahmen einer Steuererklärung geltend gemacht werden kann. Allen Einkünften aus einer bestimmten Einkunftsart können Werbungskosten gegengerechnet werden, die dann das Ergebnis mindern.

Unser Steuer-Tool basiert auf den offiziellen Anlagen des Finanzamts. Um dir eine schnelle und einfache Erstellung deiner Steuererklärung zu ermöglichen, haben wir entsprechende Anlagen aber in leicht verständliche Fragen übersetzt.

Welche Anlagen gibt es?

  • Anlage Versicherungsaufwand: Hier werden sämtliche Versicherungen eingetragen
  • Anlage AV: Hier werden Aufwendungen für die Altersvorsorge eingetragen
  • Anlage G: Hier wird das Ergebnis bei Einkünften aus einem Gewerbebetrieb eingetragen
  • Anlage S: Hier wird das Ergebnis aus selbständiger Arbeit eingetragen
  • Anlage N: Hier wird das Ergebnis aus nicht selbständiger Arbeit eingetragen (u.a. Lohnsteuerbescheinigung etc.)
  • Anlage V: Hier wird das Ergebnis aus Vermietung und Verpachtung eingetragen
  • Anlage KAP: Hier wird das Ergebnis aus Einkünften aus Kapitalvermögen eingetragen

Die Steuer-ID ist eine 11-stellige persönliche Identifikationsnummer und ermöglicht es dem Finanzamt, abgegebene Steuererklärungen eindeutig einer Person zuzuordnen. Die Steuer-ID ist ein Leben lang gültig und ändert sich weder bei Umzug noch bei Heirat etc.

Das Bundeszentralamt für Steuern teilt allen Bundesbürgern ihre Steuer-ID durch Zusendung eines Schreibens mit. Darüber hinaus findet sich die Steuer-ID auf jedem Einkommensteuerbescheid und jeder Lohnsteuerkarte.

Wenn du deine Steuer-ID nicht mehr in deinen Unterlagen finden kannst oder noch nie eine zugesendet bekommen hast, dann kannst du die Steuer-ID über diesen Link beim Bundeszentralamt für Steuern beantragen.

In Deutschland beträgt der steuerliche Freibetrag aktuell 8.652 Euro (2016). Wer im Jahr nicht mehr als diese Summe verdient, ist mit seinem Einkommen nicht steuerpflichtig und muss keine Steuererklärung machen. In vielen Fällen aber kann die Abgabe einer freiwilligen Steuererklärung sinnvoll sein.

Ob sich eine Steuererklärung für dich lohnt, erfährst du hier.

Für steuerpflichtige ist der Abgabetermin für die Steuererklärung der 31. Mai des Folgejahres. Diese Frist wird auf den 31. Dezember des Folgejahres verlängert, wenn du einen Steuerberater mit einbeziehst. Wenn du als Azubi nicht steuerpflichtig bist, gilt für dich der 31. Dezember als Deadline zur Abgabe einer Steuererklärung.

Auszubildende können darüber hinaus aber bis zu sieben Jahre rückwirkend eine Steuererklärung einreichen. Bis Ende 2016 können also noch rückwirkend die Ausbildungskosten der Jahre bis einschließlich 2009 geltend gemacht werden! Wir empfehlen euch, jährliche eine Steuererklärung einzureichen.

Eine gesetzliche Regelung ermöglicht es, Ausbildungskosten nicht wie üblich vier, sondern sogar sieben Jahre rückwirkend geltend zu machen. Im Jahr 2016 kannst du also noch rückwirkend Kosten bis einschließlich 2009 einreichen. Voraussetzung ist, dass du für die betreffenden Jahre noch keine Einkommensteuererklärung abgegeben hast. Um deine Ausbildungskosten komplett steuerlich geltend zu machen, musst du für jedes Jahr eine eigene Steuererklärung abgeben.

Der Gesetzgeber plant derzeit, die vierjährige Frist zur rückwirkenden Abgabe einer Steuererklärung gesetzlich festzuschreiben. Bis dato ist dies jedoch nicht geschehen. Alle (Ex-)Auszubildenden, die bereits in den Jahren 2009 bis 2012 eine Ausbildung gemacht haben, sollten deshalb jetzt ihre Anträge stellen!

Immer dann, wenn deine jährlichen Ausgaben deine Einnahmen übersteigen, entsteht ein steuerlicher Verlust. Über einen Verlustvortrag kannst du dem Finanzamt jährlich per Steuererklärung alle ausbildungsbedingten Ausgaben (= Verluste) anzeigen. Das Finanzamt merkt sich entsprechend die angehäuften Verluste und in den ersten Jahren nach dem Einstieg in einen Beruf werden die vorgetragenen Verluste als sogenannte Werbungskosten automatisch mit der gezahlten Lohnsteuer verrechnet. Auf diese Weise lassen sich in der Regel fast alle Kosten für eine Ausbildung wieder zurückholen.

Für einen Verlustvortrag brauchst du natürlich kein eigenes Formular oder musst Verluste extra kennzeichnen. Wenn du noch kein zu versteuerndes Einkommen hast, aber für Ausbildung etc. Ausgaben hattest, dann stellt das Finanzamt automatisch einen Verlust fest und merkt sich diesen.

Grundsätzlich musst du erst dann Belege, Quittungen oder sonstige Nachweise einreichen, wenn dich das Finanzamt dazu auffordert. Hebe also alle wichtigen Unterlagen bis zur Bestandskraft des Steuerbescheides auf, um sie ggf. nachreichen zu können.

Belege über Arbeitsmittel (u.a. Bücher und Laptop) oder Nachweise über die Zahlung von Beiträgen zu Lebens- oder Haftpflichtversicherungen und die vom Arbeitgeber ausgehändigte Lohnsteuerbescheinigung müssen nicht zusammen mit der Steuererklärung eingereicht werden.

Wenn außergewöhnliche Umstände die Höhe der Steuer beeinflussen, empfehlen wir eine sofortige Einreichung der Belege zusammen mit der Steuererklärung. Dies ist z.B. bei Umzugsaufwendungen, der Begründung einer doppelten Haushaltsführung oder der Einrichtung eines häuslichen Arbeitszimmers der Fall.

In vielen Fällen verlangt das Finanzamt keine konkreten Nachweise in Form von Rechnungen oder Quittungen, damit du deine Ausbildungsausgaben absetzen kannst. Für viele Aufwendungen gewährt das deutsche Steuerrecht ganz einfach Pauschalen.

  • Arbeitsmittelpauschale: 110 Euro / Jahr
  • Pauschale für Fachliteratur: 80 Euro / Jahr
  • Bewerbungskostenpauschale: 8,50 Euro pro Bewerbungsmappe, 2,50 Euro pro Online-Bewerbung
  • Fahrtkostenpauschale: 30 Cent pro Kilometer einfacher Fahrt
  • Umzugspauschale: 730 Euro
  • Verpflegungspauschale: 24 Euro / Reisetag
  • Telefonkosten-/Internetpauschale: 20 Euro / Monat
  • Kontoführungspauschale: 16 Euro / Jahr

Unter Werbungskosten versteht der Gesetzgeber alle Ausgaben, die im Zuge einer beruflichen Tätigkeit oder Ausbildung entstehen. Zunächst belasten diese Ausgaben zwar das eigene Konto. Allerdings können Werbungskosten steuerlich geltend gemacht werden, wodurch sich die Steuerlast vermindert. Zahlst du noch keine Steuern, merkt sich das Finanzamt die von dir angegebenen Werbungskosten als Verlust und du erhältst eine Steuergutschrift für die Zukunft, wenn du entsprechend verdienst und Steuern zahlen musst.

Klassische Werbungskosten für eine Ausbildung sind:

  • Fachliteratur
  • Fahrten zwischen Wohnung und Ausbildungsbetrieb oder Berufsschule
  • Fahrtkosten zwischen Heimat- und Arbeitsort (wenn doppelte Haushaltsführung)
  • Drucker, Laptop, Smartphone
  • Berufskleidung

Als Sonderausgaben können Aufwendungen bis 6.000 Euro pro Jahr, die im Rahmen einer Berufsausbildung entstehen, steuerlich geltend gemacht werden.

Allerdings können diese Sonderausgaben nur in dem Jahr, in dem sie tatsächlich anfallen, bei der Einkommensteuererklärung angesetzt werden. Auszubildenden bringt diese Regelung deshalb meist nichts, da sie nur wenig verdienen und somit auch keine Sonderausgaben absetzen können. Azubis fahren deshalb besser, wenn sie ihre ausbildungsbedingten Ausgaben in Form von Werbungskosten steuerlich geltend machen.

Zu den Sonderausgaben gehören:

  • Fachliteratur
  • Fahrten zwischen Wohnung und Ausbildungsstätte oder Berufsschule
  • Fahrtkosten zwischen Heimat- und Arbeitsort (wenn doppelte Haushaltsführung)
  • Drucker, Laptop, Smartphone
  • Berufskleidung

Mit dem Steuerbescheid teilt dir das Finanzamt nach Prüfung deiner Steuererklärung mit, wie hoch deine Steuererstattung ist, in welcher Höhe ein Verlust gemäß Verlustvortrag bei dir festgestellt wurde oder ob du Steuern nachzahlen musst (Letzteres ist bei den meisten Arbeitnehmern und bei Auszubildenden sowieso sehr selten). Sollte dir keine Steuererstattung oder kein Verlustvortrag bewilligt werden, dann enthält der Steuerbescheid auch eine Begründung, warum dies der Fall ist.

Gegen einen Steuerbescheid kannst du innerhalb von 30 Tagen nach Zusendung schriftlich Einspruch einlegen. Hierzu solltest du dir genau die Begründung im Bescheid durchlesen und ggf. entsprechend angegebene Paragraphen im Einkommensteuergesetz daraufhin überprüfen, ob sie auf dich zutreffen.

Sollte dir das Finanzamt zum Beispiel eine Erstattung oder einen Verlustvortrag mit der Begründung verwehrt haben, dass du aufgrund einer Erstausbildung keine Werbungskosten geltend machen kannst, lohnt sich der Einspruch mit Verweis auf aktuell anhängige Gerichtsverfahren.

Hier findest du den Mustereinspruch für Nichtbewilligung Werbungskosten

Hat das Finanzamt die Absetzung eines Laptops, Druckers etc. verweigert, kannst du ebenfalls Einspruch dagegen Einlegen.

Hier findest du den Mustereinspruch für Nichtbewilligung Laptop & Smartphone

Einen Einspruch kannst du auch einlegen, wenn du vergessen hast, wichtige Kosten in der Steuererklärung geltend zu machen. Du kannst mit entsprechender Begründung deine Steuererklärung dann einfach nochmal machen. Hierzu musst du z.B. nachweisen können, dass du von einer Kostenposition zum Zeitpunkt der Abgabe (noch) nichts gewusst haben kannst. In diesem Fall darfst du aber kein großes Verschulden daran gehabt haben, dass dir diese Kosten erst später bekannt geworden sind.

Nachdem du deine Steuererklärung online und die unterschriebene Version per Post an das Finanzamt geschickt hast, dauert es in der Regel sechs bis acht Wochen, bis das Finanzamt dir einen Steuerbescheid zukommen lässt. Wird dir eine Erstattung bewilligt, kann es nochmal bis zu fünf Werktage dauern, bis die Erstattung auf deinem Konto eingegangen ist.

4. Einkommen & Arbeit

Im deutschen Steuerrecht ist ein sogenannter steuerlicher Freibetrag verankert. Wer im Jahr nicht mehr als diesen Freibetrag verdient, muss grundsätzlich keine Steuern zahlen. Auf diese Weise will der Staat Menschen mit geringem Einkommen entlasten.

Der Steuerfreibetrag ist kein fixer Betrag, sondern er kann sich von Jahr zu Jahr ändern, um wirtschaftliche Veränderungen (Inflation etc.) zu berücksichtigen. Aktuell gilt ein Freibetrag von 8.652 Euro für das Jahr 2016. In den vergangenen Jahren beliefen sich die Freibeträge auf:

  • Grundfreibetrag 2015: 8.472 EUR
  • Grundfreibetrag 2014: 8.354 EUR
  • Grundfreibetrag 2013: 8.130 EUR
  • Grundfreibetrag 2012: 8.004 EUR
  • Grundfreibetrag 2011: 8.004 EUR
  • Grundfreibetrag 2010: 8.004 EUR
  • Grundfreibetrag 2009: 7.834 EUR

Ob Steuern gezahlt werden müssen oder nicht, richtet sich immer nach dem Steuerfreibetrag für das jeweilige Einkommensjahr. Selbst wenn das Einkommen um mehrere tausend Euro über dem Freibetrag liegt, heißt das aber nicht automatisch, dass Steuer entrichtet werden muss. Durch die Angabe von Werbungskosten (Fahrtkosten usw.) in der Steuererklärung kann sich der Steuerfreibetrag deutlich erhöhen.

Die Hilfeleistung im Rahmen des BAföGs oder durch einen Ausbildungskredit muss nicht in die Steuererklärung miteinbezogen werden. Es handelt sich hierbei grundsätzlich um steuerfreies Einkommen.

Die Zinsen für einen Ausbildungskredit kannst du aber absetzen und solltest sie deshalb auch in deine Steuererklärung aufnehmen!

Wenn dein Einkommen aus einem Praktikum (ggf. zusammen mit anderweitigem Einkommen) nicht den Steuerfreibetrag von 8.652 (für 2016) übersteigt, musst du keine Steuern zahlen.

Für Minijobs auf 450 Euro Basis gibt es in der Regel keine Pflicht zur Abgabe der Steuererklärung, da hier der Arbeitgeber pauschal für den Arbeitnehmer Lohnsteuer zahlt. Die pauschale Lohnsteuer trägt der Arbeitgeber, d.h. sie vermindert den zugesagten Lohn nicht. Dies gilt auch für die Kirchensteuer und den Solidaritätszuschlag.

Ein Minijob muss dann eingetragen werden, wenn er auf Lohnsteuerkarte gelaufen ist. Wenn du auf Lohnsteuerkarte gearbeitet hast, dann erstellt der Arbeitgeber eine Lohnsteuerbescheinigung für dich.

Die Kosten für den Weg zur Arbeit können von Auszubildenden steuerlich geltend gemacht werden. Das Finanzamt gewährt hier zum Beispiel eine Pauschale von 30 Cent pro Kilometer einfacher Fahrt. Es können aber auch Zugfahrten oder ggf. Flüge durch Nachweis einer entsprechenden Rechnung abgesetzt werden.

Hinweis: Du solltest immer die kürzeste Entfernung von deinem Wohnort zum Arbeitsort eingeben, sonst kann dies das Finanzamt bemängeln! Die Wegstrecke kannst du z.B. mittels Google-Maps berechnen. Die Entfernung wird in Kilometer angegeben und kann aufgerundet werden.

5. Wohnen

Umzugskosten kannst du natürlich in deiner Steuererklärung geltend machen. Steuermindernd oder als Verlust anrechenbar sind: Beförderungskosten, Reisekosten, Übernachtungs- und Verpflegungskosten, Inserate und Maklergebühren.

Hier kannst du eine Pauschale seitens des Finanzamts in Höhe von aktuell (01.07.16) 730 Euro nutzen. Erst für Forderungen, die über diesen Betrag hinaus gehen, brauchst du konkrete Belege einzureichen. Sonst genügt deine aktuelle Meldebescheinigung.

Wenn Auszubildende an ihrem Arbeitsort eine Wohnung oder ein Zimmer in einer WG als Zweitwohnsitz unterhalten und der Erstwohnsitz bzw. Lebensmittelpunkt an einem anderen Ort liegt, können Werbungskosten für eine doppelte Haushaltsführung geltend gemacht werden. Wichtig hierbei ist, dass der Wohnraum am Ausbildungsort nur vorübergehend genutzt wird, also etwa nur zum Zwecke der Ausbildung.

Beispiel: Du machst eine Ausbildung in München und wohnst in einer WG. Deinen Lebensmittelpunkt (Freunde und Familie) hast du aber in Nürnberg, wo du auch eine Mietwohnung unterhältst. Jedes Wochenende fährst du von München nach Nürnberg. Dein WG-Zimmer in München kannst du folglich als doppelte Haushaltsführung steuerlich absetzen. (Natürlich kannst du in diesem Fall auch die Fahrtkosten Nürnberg-München steuerlich geltend machen.)

Eine doppelte Haushaltsführung liegt allerdings nicht vor, wenn du am Wochenende regelmäßig nach Hause fährst und dort bei deinen Eltern im alten Kinderzimmer oder bei Freund/Freundin unterkommst. Um für diese Fälle eine doppelte Haushaltsführung durchzusetzen, müsstest du nachweisen können, dass du dich an den Unterhaltskosten für Haus oder Wohnung beteiligst. Dies kann durch Vorlage eines Mietvertrags erfolgen.

Miete und Strom können vollständig angesetzt werden, wenn eine doppelte Haushaltsführung vorliegt, und anteilig bei einem separat genutzten Arbeitszimmer.

Bis einschließlich 2013 ist das einfach: Für die Absetzbarkeit der Unterhaltungskosten am Ausbildungsort und Fahrten zum Heimatort reicht es aus, wenn der Mittelpunkt der Lebensinteressen am Heimatort verbleibt. Dieser Lebensmittelpunkt (Heimatort) sollte mindestens zwei Mal im Monat aufgesucht werden.

Ab 2014 genügt es nicht mehr, wenn du im Haushalt der Eltern lediglich ein oder mehrere Zimmer unentgeltlich bewohnst oder wenn du eine Wohnung im Haus der Eltern unentgeltlich zur Nutzung überlassen bekommen hast. Dafür musst du neben dem Innehaben einer Wohnung aus eigenem Recht als Eigentümer oder Mieter oder aus gemeinsamen oder abgeleitetem Recht als Ehegatte, Lebenspartner oder Lebensgefährte sowie Mitbewohner auch eine finanzielle Beteiligung an den Kosten der Lebensführung vorweisen (laufende Kosten der Haushaltsführung). Die finanzielle Beteiligung an den Kosten der Haushaltsführung musst du in jedem Fall mittels eines Vertrags nachweisen.

Du kannst Fahrten zwischen deinem Lebensmittelpunkt und deinem Ausbildungs-/Arbeitsort nur dann absetzen, wenn eine doppelte Haushaltsführung vorliegt. Pauschal kannst du hierbei 30 Cent pro Kilometer einfacher Fahrt steuerlich geltend machen.

Natürlich kannst du aber an deinem Ausbildungsort Fahrten zwischen deiner Wohnung und der Arbeitsstätte von der Steuer absetzen oder als Verlust vortragen.

6. Ausbildung

Wenn du mehr als den Steuerfreibetrag von 8.652 Euro (in 2016) verdienst, bist du verpflichtet, eine Steuererklärung beim Finanzamt einzureichen.

Ob sich die Abgabe einer freiwilligen Steuererklärung für dich lohnt, hängt davon ab, in welcher Höhe du Ausgaben für deine Ausbildung leisten musstest. Sobald dein Arbeitgeber Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag oder Kirchensteuer an das Finanzamt abführt, kannst du dir diese Abgaben durch eine Steuererklärung i.d.R. wieder komplett erstatten lassen.

Wenn du noch keine Steuern zahlst, aber hohe Ausgaben zu Ausbildungszwecken hast, z.B. für Fahrten zum Ausbildungsbetrieb oder zur Berufsschule, kannst du u.U. einen sogenannten Verlustvortrag machen und dir eine Art Steuergutschrift für die Zukunft sichern.

Mehr Informationen findest du hier.

Ob Fachbücher, Taschenrechner, Laptop oder Drucker - viele für eine Ausbildung benötigte Arbeitsmittel kannst du problemlos von der Steuer absetzen.

  • Büromaterialien wie Ordner, Schreibutensilien & Co. kannst du entweder selbst auflisten oder einfache die Pauschale von 110 Euro pro Jahr nehmen.
  • Benötigte Fachliteratur kannst du ebenso auflisten und mittels Belegen nachweisen, oder du begnügst dich mit der jährlichen Pauschale von 80 Euro.
  • Bei elektronischen Geräten sind nur solche absetzbar, die für eine Ausbildung gebraucht werden, z.B. PC/Laptop, Software, Drucker, Handy und Tablet. Du kannst auch die Geräte angeben, die du zu einem früheren Zeitpunkt erworben hast. Wenn du später eine kleinere Summe auf deiner Steuererklärung siehst, dann ist das der angegebene Preis über die Jahre/Monate abgeschrieben. Belege solltest du immer erst auf Anfrage beilegen.

Wichtig is hier gleich zu Beginn, dass du die Fahrten auch ohne eigenes Auto geltend machen kannst. Hierbei bestehen zwei Möglichkeiten für die Höhe der absetzbaren Kosten:

  1. Entweder die Kosten eines Tickets für den öffentlichen Nahverkehr oder
  2. die Entfernungspauschale (# Fahrten x Entfernung x 30 Cent), verkehrsmittelunabhängig.

In der Regel berücksichtigt das Finanzamt die höhere Kostensumme.